Bildband: Wild Wonders of Europe – National Geographic

Titel des Bildbandes "Wild Wonders of Europe" von National Geographic

Meine Wertung für „Wild wonders of Europe“ – National Geographic

Wertung 3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten

60 Fotografen, 110 Projekte, 48 Länder

Titel des Bildbandes "Wild Wonders of Europe" von National Geographicso wird es beschrieben, das größte Projekt der Welt in Punkto Naturfotografie. Der Wettbewerb „Wild Wonders of Europe“ wurde ins Leben gerufen, um Europas unbekannte Wildnis und Schönheit zu enthüllen mit dem Ziel, einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Naturschätzen Europas zu fördern.
Der Bildband „Wild Wonders of Europe“ der National Geographic, für 39,95 Euro im Buchhandel erhältlich (ein mehr als angemessener Preis für wundervolle Fotografien), zeigt bisher unveröffentlichte Fotografien einiger der renommiertesten Naturfotografen und Landschaftsfotografen Europas. Als Leser fühlt mach sich mitgenommen auf eine kleine Bilderreise zu Europas einmaligsten Schauspielen und Landschaften der Natur – von Albanien bis Zypern.

Zu den Fotografien

Moschus Ochsen - Bildband "Wild Wonders of Europe"Die Fotografien in dem Bildband „Wild Wonders of Europe“ sind, wie von den Fotografen fast nicht anders zu erwarten, sehr gut, wenn auch einige der Fotografien viel technisches Können beweisen allerdings von der Motivwahl nicht besonders überzeugen. Schade ist, dass der Druck des Buches leider nicht wirklich den Fotos gerecht wird und daher das Buch nicht unbedingt als typischer Bildband klassifiziert werden kann. Die Fotografien selbst sind aber National Geographic typische Motive.

Landschaftsfotografie - Bildband "Wild Wonders of Europe"Das Gewicht liegt mehr auf Tiermotiven anstatt auf  Landschaftsaufnahmen, was aber vom Titel des Buches her fast schon zu erwarten gewesen ist.
Wir haben in unserem Beitrag zum Wettbewerb bereits einige Bilder gezeigt, die sich auch in dem Buch wieder finden. Da wir zuvor nur die Bilder von der Presseabteilung des Wettbewerbs „Wild Wonders of Europe“ kannten, waren wir um so mehr überrascht, dass einige der Fotografien zwar auch im Bildband selbst abgedruckt gewesen sind, allerdings mit einem völlig anderen Bildausschnitt. Dadurch geht die Bildwirkung einiger Aufnahmen leider komplett im Bildband selbst verloren, was sehr schade ist.

Zum Inhalt des Bildbandes „Wild Wonders of Europe – unbekannt – unerwartet – unvergesslich“

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Der Begleittext des Buches ist sehr informativ und erstaunt oft, wie „nahe“ doch so mancher Schatz der Natur der eigenen Heimat liegt. Zur Gestaltung des Satzes muss ich jedoch als Grafik Designer ganz deutlich sagen, dass man diesen hätte besser machen können. Die Bildnotizen zu machen Fotografien finden sich oft viele vorher oder auch später wieder, sodass man bei einigen Motiven schon völlig vergessen hat, wo ein Motiv aufgenommen worden sein kann. Auch der gewählte Satzspiegel lässt etwas an Handwerkskunst vermissen, genau so wie sich mir nicht erschließt, warum viele Bild vollflächig auf einer Doppelseite abgedruckt wurden, wenn einige Bilder einen weißen Rahmen bekommen.
Nach einer Recherche bei Amazon, wo es den Bildband „Wild Wonders of Europe“ zu erwerben gibt, ist dies nicht nur mir aufgestoßen und es tut mir ein Stück weit leid, dass National Geographic und die Verantwortlichen sich hier nicht so sehr Mühe gegeben haben.

Fazit

Selbst wenn es einige Kritikpunkte an dem Bildband „Wild Wonders of Europe“ gibt, ist es dennoch ein Bildband mit absolut sehenswerten Motiven, die technisch sauber umgesetzt sind, wenn auch manchmal nicht optimal gedruckt. Die Begleittexte sind interessant geschrieben und bieten einiges an Hintergrundmaterial, das es um so interessanter macht, sich näher über den Wettbewerb zu informieren. Wenn Ihr mehr über den Wettbewerb und das Projekt selbst in Erfahrung bringen wollt, könnt Ihr euch hier direkt auf der dazugehörigen Seite informieren.

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