Tierfotografie

Tierfotografie Möwen in Kalifornien

Aus aktuellem Anlass geht es heute um Tierfotografie. Derzeit ist wie jedes Jahr die Schmetterlingsausstellung in München über die wir heute noch im Laufe des Tages berichten werden.

Themen der Tierfotografie

Die Tierfotografie ist ein Teil der Naturfotografie und hat zum Ziel, Tiere in Ihrer natürlichen Lebensumgebung, Ihrem typischen Lebensraum abzubilden. Der bekannteste Foto-Wettbewerb, den wir dieses Jahr im Rahmen einer Ausstellung in München besucht haben, ist der Wildlife Photographer of the Year Wettbewerb. Selbstverständlich geht es bei diesem Genre der Fotografie um die Aufnahme lebender Tiere.

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Klassische Aufnahmetechniken bei der Tierfotografie

Da wir es bei der klassischen Tierfotografie mit nicht domestizierten Lebenwesen zu tun haben, ist es besonders wichtig und oftmals Grundvoraussetzung ein gutes Foto machen zu können, dass der Fotograf ausreichend Abstand zu seinem „Motiv“ einhält. Nicht selten werden hier extreme Teleobjektive mit besonderes hoher Lichtstärke verwendet, besonders, wenn es um die Ablichtung von Tieren bei er Jagd oder im Flug geht. Die Unterwasserfotografie steht diesem Trend der langen Brennweiten etwas entgegen mit den meist extremen Aufnahmen im Nahbereich.

Aufnahmen von sehr scheuen Lebewesen wie Insekten oder auch gefährlichen Tieren wie Raubtiere, macht man mit eben diesen Teleobjektiven um diesem Tieren nicht allzu nahe kommen zu müssen.

Tierfotografie Möwen in Kalifornien Als weiteres Untergenre der Tierfotografie ist die Fotografie von Tieren mit Makroobjektiven. Hier verwendet man oft Makros zwischen 60 mm bis 105 mm oder sogar Balgengeräte bzw. Umkehrringe, die den Vergrößerungsfaktor der Bilder noch weit über die 1:1 Aufnahmen anheben. Ein Balgengerät ist eine in der Länge verschiebbare Verbindung zwischen Objektiv und Kamera. Man kennt diese Balgengeräte oftmals noch aus Abbildungen von alten Fotokameras, die noch keine drehbaren Objektive kannten und die mittels dieser Ziehharmonika förmigen „Balgen“ die Brennweite der einen Linse und damit den Abstand der Linse zum Bildträger oder Film erweiterten. Ich werde aber mal in einem Folgebeitrag noch gesondert auf die Verwendung von Balgen eingehen, da die Makrofotografie in der Tierfotografie nicht die einzige Einsatzmöglichkeit darstellen.

Bekannte Fotografen in der Tierfotografie

Nennenswerte und bekannte Tierfotografen sind z.B.:

  • Frans Lanting
  • Willi Dolder
  • Wolf Spillner

 
Selbstverständlich gibt es noch viele Tierfotografen die wundervolle Aufnahmen von Haustieren machen, was allerdings nicht mehr zum klassischen Genre der Tierfotografie gezählt wird, da hier eine Fotografie eines Tieres in natürlicher Lebensumgebung nicht mehr möglich ist.

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