am März 4 |
in Foto-Technik, Theorie |
von Ben Moll |
mit 1 Kommentar
Wir starten hier eine kleine Grundlagensammlung zum Thema Farbe und Color Management bevor wir uns mit einigen ausführlichen Tutorials der Bildbearbeitung in Adobe Photoshop und Lightroom / Aperture widmen werden. Ich erinnere mich daran, dass dieses Thema auch in meiner Tätigkeit als Grafik Designer eine große Rolle gespielt hat und man auch als Fotograf zumindest die Grundlage verstanden haben sollte. Speziell wenn wir uns im Nachhinein mit dem Druck und der Entwicklung von Fotos und dem “Entwicklungslabor” Lightroom oder Aperture auseinandersetzen, sollte man doch ein wenig bescheid wissen.
Wie entsteht Farbe?
Zur Entstehung von Farbe braucht man immer 3 Bestandteile: Licht, ein Objekt welches von Licht beleuchtet wird und einen Betrachter, der das Objekt sehen kann. Reines weißes Licht gilt eigentlich als farblos, tatsächlich enthält es aber alle Farben des sichtbaren Spektrums, was man sehr leicht nachprüfen kann, indem man das Licht in einem Prisma brechen lässt. In der Praxis kann man das ganz leicht auch anhand einer CD prüfen.
Das menschliche Auge
Das menschliche Auge ist nicht dazu in der Lage, das komplette Farbsprektrum von ultravioletter Farbe bis zur Infrarot-Strahlung wahrzunehmen. Im ultravioletten Farbbereich ist das Licht extrem kurzwellig und wird, je mehr man Richtung Infrarotstrahlung geht, immer langwelliger, d.h. die Amplitude des Lichts erhält einen größeren Schwingungsabstand. Eine Darstellung der Wellenlänge könnt Ihr hier neben dem Post aufrufen.
Das menschliche Auge besitzt auf der Netzhaut sogenannte Stäbchen und Zäpfchen. An dieser Stelle werde ich nicht groß auf den schärfsten Punkt unseres Gesichtsfeldes, die Foviea eingehen oder auf den Blinden Fleck, die Stelle an welcher der Sehnerv sitzt. Die Stäbchen sind dabei für das Helligkeitsempfinden verantwortlich, Zäpfchen gibt es in drei unterschiedlichen Ausführungen, welche jeweils eine der drei Grundfarben, Rot (L-Zapfen für langwelliges Licht), Grün (M-Zapfen für Medium, mittelwelliges Licht) und Blau (S-Zapfen steht für Short, kurzwelliges Licht) wahrnehmen können. Fotokameras und deren eingebaute CCDCCD ist die Abkürzung von "Charged Coupled Device" und bezeichnet den für Digitalkameras am Öftesten verwendeten Bildwandlungs-Chip.
Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras haben nur einen CCD-Chip für die Aufnahme eines Bildes integriert. Profikameras haben pro Farbe des RGB-Farbraumes jeweils einen Chip integriert, was die Speicherung der Farbinformationen bei einer Fotografie umso genauer macht.
-Chips sind vom Aufbau her dem menschlichen Auge nachempfunden. Die Zapfen im Auge eines Menschen sind dabei vielseitiger, denn sie nehmen nicht ausschließlich eine Farbe wahr, sondern immer ein paar Wellenlängen mehr, sodass Farbübergänge für das Auge leichter erfassbar werden.
Additive und Subtraktive FarbmischungIm Offsetdruck aber auch bei anderen Druckverfahren wie z.B. beim Tintenstrahldruck, Tieftruck, etc. bedient man sich einer Sinnestäuschung des Auges. Die additive FarbmischungOptische "Aufnahme-Geräte", wie z.B. Fotoapparate, Scanner und das Auge arbeiten mit 3 Farben (Rot, Grün und Blau = RGB). Die Helligkeit entsteht hier nach dem Prinzip der "additiven Farbmischung".
Einfacher erklären lässt sich dies, wenn man sich 3 Lampen mit jeweils einer roten, einer grünen und einer blauen Folie vorstellt. Hält man den Kegel der Taschenlampen übereinander, wird das Licht immer heller und schlussendlich weiß. Dunkler wird es, wenn immer weniger Licht vorhanden ist.
Andere Geräte, die nach dem Prinzip der additiven Farbmischung funktionieren, sind z.B. ein Computer-Monitor, der Fernseher, Video-Projektoren - im Prinzip alle Geräte, die Licht benötigen um Farbe darzustellen. Deshalb spricht man bei diesen Farben auch von Lichtfarben im Gegensatz zu Körperfarben.
wir hier durch optische Überlagerung der Druckfarben und damit Täuschung des Augesnbsp;simuliert.
Da Druckfarben generell deckend sind, gilt hier die Aussage: je mehr Farbe, desto dunkler. Bei der subtraktiven Farbmischung werden Cyan, Magenta und Gelb ineinander gemischt und ergeben zumindest auf einem RGB-Ausgabegerät in der Simulation, tiefes Schwarz. Im Druck auf Papier ist dies jedoch nicht möglich, wozu man sich einer vierten Farbe, dem Schwarz (K) bedient.
Schwarz ist hier für mehr KontrastDer Helligkeitsunterschied zwischen zwei nebeneinander liegenden Farbflächen wird als Kontrast bezeichnet.
in den Druckbildern von Nöten.
Nahezu alle für uns sichtbaren Farben können mit diesen drei Grundfarben gebildet werden. In der Farbwahrnehmung gibt es sogenannte stoffliche und nicht-stoffliche Farben. Nicht stoffliche Farben werden mit dem uns bekannten RGB-Farbmodell gebildet (additive FarbmischungOptische "Aufnahme-Geräte", wie z.B. Fotoapparate, Scanner und das Auge arbeiten mit 3 Farben (Rot, Grün und Blau = RGB). Die Helligkeit entsteht hier nach dem Prinzip der "additiven Farbmischung".
Einfacher erklären lässt sich dies, wenn man sich 3 Lampen mit jeweils einer roten, einer grünen und einer blauen Folie vorstellt. Hält man den Kegel der Taschenlampen übereinander, wird das Licht immer heller und schlussendlich weiß. Dunkler wird es, wenn immer weniger Licht vorhanden ist.
Andere Geräte, die nach dem Prinzip der additiven Farbmischung funktionieren, sind z.B. ein Computer-Monitor, der Fernseher, Video-Projektoren - im Prinzip alle Geräte, die Licht benötigen um Farbe darzustellen. Deshalb spricht man bei diesen Farben auch von Lichtfarben im Gegensatz zu Körperfarben.
), stoffliche Farben werden mit dem cmykder cmyk Farbraum kommt aus der Druckindustrie und ist die Abkürzung der Farben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb), und Key (Black oder Schwarz).
Diese Farben weden beim Offsetdruck in der Druckerei ebenso verwendet, wie beim Digitaldruck auf Ihrem Tintenstrahldrucker zu Hause.
-Farbmodell mittels subtraktiver Farbmischung gebildet. Nahezu alle visuellen Ausgabegeräte (Monitor, Fernseher, Beamer, etc.) und Eingabegeräte (wie z.B. Scanner und Digitale Spiegelreflexkameras) arbeiten nach dem Modell der additiven Farbmischung und damit mit den Farben RGB – für Rot, Grün und Blau. Bei der additiven Farbmischung ergeben die sich überlagernden Farben je nach Helligkeit und Intensität die “Farbe” oder besser den Farbeindruck Weiß. Ist kein Licht vorhanden, ist es dunkel und damit Schwarz.
Wenn man Fotos ausdruckt oder drucken lässt, wird dieses in der Regel im cmykder cmyk Farbraum kommt aus der Druckindustrie und ist die Abkürzung der Farben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb), und Key (Black oder Schwarz).
Diese Farben weden beim Offsetdruck in der Druckerei ebenso verwendet, wie beim Digitaldruck auf Ihrem Tintenstrahldrucker zu Hause.
Modus gemacht und basiert somit auf dem Prinzip der subtraktiven Farbmischung. Die subtraktive FarbmischungIm Offsetdruck aber auch bei anderen Druckverfahren wie z.B. beim Tintenstrahldruck, Tieftruck, etc. bedient man sich einer Sinnestäuschung des Auges. Die additive FarbmischungOptische "Aufnahme-Geräte", wie z.B. Fotoapparate, Scanner und das Auge arbeiten mit 3 Farben (Rot, Grün und Blau = RGB). Die Helligkeit entsteht hier nach dem Prinzip der "additiven Farbmischung".
Einfacher erklären lässt sich dies, wenn man sich 3 Lampen mit jeweils einer roten, einer grünen und einer blauen Folie vorstellt. Hält man den Kegel der Taschenlampen übereinander, wird das Licht immer heller und schlussendlich weiß. Dunkler wird es, wenn immer weniger Licht vorhanden ist.
Andere Geräte, die nach dem Prinzip der additiven Farbmischung funktionieren, sind z.B. ein Computer-Monitor, der Fernseher, Video-Projektoren - im Prinzip alle Geräte, die Licht benötigen um Farbe darzustellen. Deshalb spricht man bei diesen Farben auch von Lichtfarben im Gegensatz zu Körperfarben.
wir hier durch optische Überlagerung der Druckfarben und damit Täuschung des Augesnbsp;simuliert.
Da Druckfarben generell deckend sind, gilt hier die Aussage: je mehr Farbe, desto dunkler. Bei der subtraktiven Farbmischung werden Cyan, Magenta und Gelb ineinander gemischt und ergeben zumindest auf einem RGB-Ausgabegerät in der Simulation, tiefes Schwarz. Im Druck auf Papier ist dies jedoch nicht möglich, wozu man sich einer vierten Farbe, dem Schwarz (K) bedient.
Schwarz ist hier für mehr KontrastDer Helligkeitsunterschied zwischen zwei nebeneinander liegenden Farbflächen wird als Kontrast bezeichnet.
in den Druckbildern von Nöten.
funktioniert entgegengesestzt zur additiven Farbmischung. Je mehr Farben sich hier überlagern, desto dunkler wird der gesamte Farbeindruck. Im Offset-Druck und anderen Druckverfahren verwendet man die Farben cmykder cmyk Farbraum kommt aus der Druckindustrie und ist die Abkürzung der Farben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb), und Key (Black oder Schwarz).
Diese Farben weden beim Offsetdruck in der Druckerei ebenso verwendet, wie beim Digitaldruck auf Ihrem Tintenstrahldrucker zu Hause.
(Cyan, Magenta, Yellow = Gelb und Key = Schwarz). Hier wird oft Schwarz eingesetzt, um genügend Tiefe zu erreichen, da eine reine Kombination aus Cyan, Magenta und Gelb einen eher warmen Schwarzton ergibt.
Oft ist man als Fotograf damit konfrontiert, Fotografien, die im RGB Farbmodus aufgenommen wurden, in cmyk umwandeln zu müssen, da die Fotos gedruckt werden sollen. Hierzu sollte man aber wissen, dass die Druckverfahren je nach Einsatzbereich unterschiedlich sind. In weiteren Teilen zur Farbwahrnehmung setzen wir uns mit der Druckvorbereitung von Fotos auseinander, gehen auf unterschiedliche Farbräume und weitere Wahrnehmungsunterschiede des menschlichen Auges ein.
Bildreferenz: CD Prisma, Wellenlänge, Additive- und Subtraktive-Farbmischung unter Copyright von bwave.de
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Ich bin Art Director, Fotograf & SEA Manager aus Leidenschaft und betreibe dieses Blog als Hobby neben der Fotografie, Lesen, Schreiben, Musik, guten Kaffee genießen und öfters zum Flughafen fahren, wenn ich Fernweh habe.
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