Tiltshift-Software im Test: TiltShift Generator

TiltShift Generator Tutorial Softwaretipp

TiltShift Generator Einstellungsmöglichkeiten und OberflächeWir haben uns im Netz mal auf die Suche nach Programmen gemacht, die einem dabei helfen, den Eindrucks einer Tiltshift Fotografie zu erzeugen. Neben einigen anderen Vertretern dieser Software-Typen haben wir ein besonders geeignetes Programm gefunden, mit dem Ihr diesen Tiltshift Effekt in wenigen Minuten nachbauen könnt.

Die Software TiltShift Generator ist ein kostenloses auf Adobe Air basierendes, kleines Programm, welches schnell passable Effekte erzeugt und von jedem, der sich ein wenig auskennt, einfach zu bedienen ist. Das Programm ist erhältlich auf der Arts&Mobile Webseite. Dort findet Ihr auch einen passenden Link zum Download der Adobe Air Oberfläche.

Als Voraussetzung solltet Ihr, wie bereits in unserem Tutorial für Photoshop erwähnt, ein passendes Foto haben. Wir haben schnell eines gefunden, welches unter der Creative Commons Lizenz publiziert worden ist. Hier der Link zum Bild.

Funktionen der Software

Neben dem klassischen Tiltshift mit linearem Blur-Effekt oder Weichzeichner, kann ebenso ein radialer Blur Effekt erzeugt werden. Zusätzlich kann das Bild noch in Punkto Helligkeit, Sättigung und Kontrast angepasst und eventuell verbessert werden, sowie eine einfache Vignettierung der Fotos hinzugefügt werden. So bietet der TiltShift Generator eingentlich schon mehr als er verspricht. Die leichte Handhabung der Programms erfolgt mit einfachen Einstellungen und einfachen Reglern. Beim Anwenden mancher Effekte haben wir Euch die direkt über dem Foto eingeblendeten Hilfsmittel mit angezeigt. Die Bedienung vom TiltShift Generator ist wirklich ein Kinderspiel.

Qualität der Fotos aus dem TiltShift Generator

TiltShift Generator Tutorial Softwaretipp Der Tiltshift Effekt wird mit einer einfach Unschärfe erzeugt und kann selbstverständlich den Eindruck eines echten Tiltshift Objektivs nur bedingt nachbilden. Die Qualität der exportierten JPG-Bilder ist gut, selbst auf niedrigeren Kompressionsstufen, allerdings wird man durch mangelnde Voransicht vor dem Abspeichern eher im Dunkeln gelassen, was die Ausgabequalität betrifft. So würde ich eigentlich empfehlen, die Unschärfe eher dezent einzusetzen und beim Export die Bilder auf 100% exportieren um anschließend mit einem professionellen Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop oder z.B. auch Gimp die Kompression der JPG-Dateien vornehmen.

1 Comment

  • Jörg Weess sagt:

    hallo! ja, ich hatte diese software auch schon ausprobiert und bin eher etwas enttäuscht von den groben einstellungswerten – und wie du schon bemerkt hast, kommt der erzeugte effekt nur bedingt an eine echte aufnahme heran. also: wieder ordentliche fotos gleich ohne pseudo-programm schiessen!

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