Chip Foto Video in neuem Gewand – Ausgabe 05/2011

Foto-Zeitschrift "Foto Video" Chip

Foto-Zeitschrift "Foto Video" Chip - Cover der Ausgabe 04/11So sehr ich von der Webseite der Chip begeistert bin, so wenig bin ich es von der Webseite der Chip Foto Video. Ich empfinde die Webseite als etwas mager und hab mich ganz ehrlich gefragt, ob ich hier wirklich richtig bin. Vielleicht habe ich auch einfach die falsche Webseite erwischt?!

Heute möchte ich euch mal wieder eine Zeitschrift nahelegen, die gerade erst mit dieser Ausgabe ein komplett neues Layout erhalten hat, von dem ich echt begeistert bin, gerade wenn man es mit dem früheren Layout vergleicht.

Ich hätte mir die Zeitschrift erst mal nicht gekauft, hätte ich nicht über facebook erfahren, dass ein Bericht über den Fotografen Martin Hülle, enthalten war. Wir haben hier bereits Martin Hülle vor einiger Zeit interviewt, kurz nachdem er in der Zeitschrift digitalPHOTO mit einem längeren Beitrag lobend erwähnt wurde. Nun aber weiter zum eigentlichen Thema:

Zum neuen Aufbau des Chip Foto Video Magazins

Die Chip Foto Video war zuvor ähnlich aufgeteilt, wie die nahezu gleichnamige Chip Computer Zeitschrift, die in Fachkreisen hohen Zuspruch erfährt. Der Preis einer Ausgabe hat sich verändert auf 4,50 Euro, allerdings bekommt der Leser dafür auch mehr Inhalt, mehr Seiten und bessere Tests. Selbstverständlich ist es nicht der Preis, der die besseren Tests ausmacht, jedoch finde ich die Neuerungen, die bisher umgesetzt wurden (u.A. neben dem Layout neue Test- und Prüfverfahren für Kameras und Objektive), richtig und notwendig. Zudem gibt es zwei Ausgaben, eine ohne DVD (welche ich mir gekauft habe) und eine mit DVD (für 6,50 Euro), die etwas teuerer ist. Als Leser der Ausgabe ohne DVD fehlen einem paar Hintergrundinformationen und Dateien zum Testen der Tutorials beim Thema Bildbearbeitung und ich denke, wenn man selbst fotografiert, dann hat man in der Regel genügend Aufnahmen um die Tutorials nachzuvollziehen. Es fällt auf, dass sich das Magazin nicht an den Anfänger richtet, sondern eher professionelle Amateure (was für eine Wortkombination, eigentlich müsste man hier „professionellen Hobbyfotografen“ sagen) richtet, die einiges an Software bei sich installiert haben und die Tutorials auch nachvollziehen können. Photoshop hat einfach nicht jeder zu Hause und auch Lightroom (wenn auch deutlich günstiger) dürfte nicht bei jedem einfach mal so vorhanden sein.
Meine letzte Chip Foto Video habe ich ca. vor einem Jahr gekauft, werde sie aber dennoch jetzt öfters kaufen, da mir die Zeitschrift mittlerweile deutlich besser gefällt.

Titelthemen und deren Berücksichtigung in der Chip Foto Video

Gut umgesetzt finde ich von der Redaktion das Titelthema. Ca. in der Mitte des Heftes finden wir das Titelthema wieder, welches aus unterschiedlichen fotografischen Standpunkten das Thema Landschaftsfotografie angeht. Allerdings finde ich in diesem Fall das Interview oder den Beitrag von Martin Hülle leider etwas kurz.

Außerdem wundert es mich, dass auf der Titelseite der Test zu Nik Silver Efex Pro 2 nicht zu finden war. Diese Software war schon in der ersten Version extrem gut und hat sich sicher noch weiter verbessert. Dass so ein wichtiges Softwarepaket nicht den Weg auf die Titelseite gefunden hat, wundert mich etwas. Ich hatte die Testversion dazu schon selbst in der Hand und war restlos begeistert. Gerade wenn man viel in Schwarz Weiß fotografieren möchte, ist die Software der Partner für die digitale Bildbearbeitung.

Fazit

Alles in Allem ist die Chip Foto Video eine gelungene Neuauflage einer bekannten Fotozeitschrift, die sicher ein gelegentliches Lesen lohnenswert macht.

 

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