Chris Hondros

Kriegsfotograf Chris Hondros

Aus aktuellem Anlass heute ein kurzes Portrait über den Kriegsfotografen Chris Hondros, der vergangene Nacht in Lybien zusammen mit seinem britischen Kollegen Tim Hetherington getötet worden ist.

Über das Leben von Chris Hondros

Fotograf Chris HondrosChris Hondros wurde im März 1970 in New York City geboren. Er wurde als Kind deutscher und griechischer Einwanderer geboren, die beide Überlebende des zweiten Weltkriegs waren. Als er klein war, zog die gesamte Familie nach North Carolina. Dort studierte er an der North Carolina State englische Literatur und machte seinen Master an der „School of Visual Communications“ in Ohio. Anschließend zog er zurück nach New York und konzentrierte sich auf internationale Berichterstattung.

Seit den 1990er Jahren begleitete Hondros die wichtigsten Konflikte weltweit und war an Kriegsschauplätzen wie dem Kosovo, Angola, Sierra Leone, Libanon, Afghanistan, ander der West Bank, im Irak und in Lybien mit dabei. Seine Fotografien tauchten in Zeitschriften wie „The Economist“ und der „Newsweek“ genau so auf wie bei den meisten der großen amerikanischen Zeitungen auf der Titelseite. Zudem hat er für die Bildagentur Getty Images in New York als Senior Photographer gearbeitet.

Als berühmter Kriegsfotograf gewann er zahlreiche Preise, wie z.B. den John Faber Award (2003), Pulitzer Prize (2004), World Press Photo Award (2005) bis hin zum National Magazine Award für den er 2008 nominiert wurde.

Neben seiner Tätigkeit als Fotograf arbeitete Chris Hondros als Schriftsteller und Author für zahlreiche Magazine.

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