Tim Hetherington

Portrait von Tim Hetherington

Leider sind gestern Abend zwei bekannte und nomminierte Kriegsfotografen in Lybien bei einem Granatenangriff auf Misrata gestorben. Aus diesem Grund gibt es heute ein Special sowohl über Tim Hetherington als auch über Chris Hondros, wenn auch aus sehr traurigem Anlass.

Über das Leben von Tim Hetherington

Portrait von Tim HetheringtonTim Hetherington, wurde 1970 in Liverpool geboren und starb gestern, am 20. April 2011 in Misrata, Lybien. Der Granatenangriff wurde von den Truppen Gaddafis gestartet und verletzte neben Tim Hetherington auch zahlreiche Zivilisten, so die Washington Post heute morgen > hier gehts zum Artikel.

Bevor Tim Hetherington mit seiner Karriere als Fotograf begann, studierte er Literatur an der Universität von Oxford. Später ging er noch mal aufs College um Fotojournalismus zu studieren. Bis zu seinem Tod lebte er in New York und fotografierte unter anderem auch für die Vanity Fair.

Er war bekannt für seine langen dokumentarischen Arbeiten, lebte und arbeitete dafür auch zwischendurch 8 Jahre in West Afrika und berichtete von dort über soziale und politische Probleme für die ganze Welt. Neben seiner fotografischen Tätigkeit, war er immer wieder als Kameramann und Regisseur oder Produzent in Lybien unterwegs gewesen um dort die Dokumentation „an Uncivil War“ (2004) und „The Devil Came on Horseback“ (2007) zu drehen.
Für einen Film „Restrepo“, der auf dem Sundance Film Festival in Park City, Utah gezeigt wurde, erhielt er zusammen mit Sebastian Junger 2011 eine Oscar Nominierung als bester Dokumentarfilm. In dem Film geht es um Soldaten einer Militäreinheit im Korangal-Tal in Ost-Afghanistan.

Als Fotograf erhielt er zahlreiche Preise, wie z.B. den Preis „World Press Photo of the Year 2007“, den „Rory Peck Award“ für „Features“ (2008) und eine „Alfred I. duPont“ Auszeichnung in 2009. Bereits 2000 erhielt er den zweiten Preis in der Kategorie „Sport Stories“ des Pressefoto des Jahres – Awards.

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