Shinichi Maruyama

Photography with the title "Garden" by Shinichi Maruyama

Shinichi Maruyama ist ein Fotograf, der in N.Y. lebt und vor allen Dingen durch seine wirklich besonderen Aufnahmen von farbigen Flüssigkeiten bekannt wurde. Sehr Euch am besten selbst die Fotos von im an, denn meiner Meinung nach strahlen diese Fotos so viel Ruhe aus, so viel gekonnte Komposition.

Wie Ihr merkt war ich von Anfang an absolut begeistert von seinen Fotos und habe ihn daher angeschrieben und ein Interview mit Ihm führen können. An dieser Stelle schon mal vielen Dank für Ihre Zeit Herr Maruyama. It was a pleasure to receive your answers.

Im Folgenden nun das Interview mit Fotograf Shinichi Maruyama zuerst auf Deutsch übersetzt, später wie gewohnt im Original.

Das Interview mit dem Fotografen Shinichi Maruyama aus New York

Shinichi, bitte stell Dich unseren Lesern kurz vor

Ich wurde 1968 in Nagano, Japan geboren und studierte in der Chiba Universität und arbeitete als Mitglied des Hakudo Photo Creative Clubs und als freiberuflicher Fotograf von 1992 – 98. Während meiner Zeit in Tibet reiste ich in regelmäßigen Abständen nach Tibet um zwei Fotobücher über das Spiti Tal fertigzustellen.
2003 zog Shinichi Maruyama nach New York City und begann mit seiner Arbeit an seiner Kusho Serie, die in der Bruce Silverstein Gallery im Jahr 2009 ausgestellt wurde. Außerdem gab es einige Ausstellung für seine neueste Serie „Gardens“ im Frühjahr 2011 in der selben Gallerie.
Das Peabody Essex Museum wird seine Fotografien im Mai 2011 ausstellen.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Als Kind mochte ich es, auf die Berge in der Nähe meines Heimatortes zu klettern und begann damit alle Eindrücke der Natur in den Bergen zu fotografieren.

Das Leben als Fotograf ist mit Sicherheit nicht immer so einfach, wie man es sich vielleicht als Hobby Fotograf vorstellt. Gibt es eine Sache mit der Du Dich immer wieder auseinandersetzen musst?

Ich versuche meinen Glauben nicht zu verlieren aufgrund des derzeitigen Umstandes, dass sich viele Dinge, wie die Wirtschaft, die Technik und die Kultur mit einer wahnsinnigen Schnelligkeit verändern.

Gibt es eine Seite an der Fotografie, die Dich am meisten fasziniert?

Das was mich am meisten daran fasziniert ist, dass man sehr viele Möglichkeiten erhält, um die Welt zu reisen und Menschen zu treffen und so viele Dinge zu lernen wie Chemie, Elektronik und Technik, Kunst und Geschäft.

Welche Ausrüstung verwendest Du in den meisten Fällen für Deine tägliche Arbeit?

Ich verwende eine Mamiya 67 mit einem digitalen Rückteil, dem Phase One P45 und Photoshop für die Bildbearbeitung.

Was inspiriert Dich bei Deiner täglichen Arbeit?

Geschichte

Gibt es ein Foto von all denen welche Du gemacht hast, welches Du am meisten magst und wenn ja, warum?

Es ist nicht einfach eine Lieblings-Fotografie aus meinen gesamten Fotografien herauszupicken, da ich mein Leben lang Kunst betreiben will, um mich selbst auszudrücken.

Wie wichtig ist die Retusche und die Bildbearbeitung bei Deiner Arbeit?

Das hängt stark vom Motiv und vom Foto selbst ab. Für mich ist es aber generell eher nur ein Hilfmittel, einen bestimmten Bildeindruck zu erreichen, den ich haben will. Wenn die Bildbearbeitung und Retusche nicht notwendig ist, vermeide ich sie auch gerne.

Spielt das Marketing eine besondere Rolle in Deinem Leben als Fotograf und was machst Du, um mit Deiner Fotografie deinen Lebensunterhalt zu bestreiten?

Marketing ist notwendig für meine Kunst, da ich erreichen will, das mehr Menschen meine Werke sehen und sich daran erfreuen. Aber bezüglich das Leben davon zu bestreiten: das versuche ich mit anderen Dingen neben der Kunst.

Gibt es etwas, was Du gerne in den nächsten fünf Jahren machen würdest?

Ich werde mich darauf konzentrieren fotografische Kunstwerke mit Flüssigkeiten innerhalb der nächsten paar Jahre zu produzieren.

Zudem würde ich gerne mein Film-Projekt vorstellen: „Water Sculpture“ welches im „The Peabody Essex Museum“ in Boston in diesem Monat ausgestellt wird.

Weiterführende Links:

Webseite des Fotografen Shinichi Maruyama

Das Interview im Original in Englisch

Shinichi, please introduce yourself to our audience:

Shinichi Maruyama was born in 1968 in Nagano, Japan. He studied at Chiba University and worked as member of Hakuhodo Photo Creative as well as a freelance photographer from 1992-98.  While in Japan the artist traveled frequently to Tibet to complete two photography books about the Spiti Valley. In 2003 Shinichi Maruyama moved to New York City and began work on what would become his Kusho series which was exhibited at Bruce Silverstein Gallery in 2009. The artist also had a show for his most recent series, Gardens, at the same gallery in Spring 2011. The Peabody Essex Museum will display the artist’s work in May 2011.

How did you come to photography?

As a child, I liked to climb mountains in my hometown, and I was introduced photography back then to capture the moments of all the natural phenomena in the mountains.

Life as a photographer for sure isn’t that simple, as hobby photographers might expect. Is there one aspect you have to deal with the most?

I try not to lose my faith while being flexiable to the current circumstance in which many things such as economy, technology and culture changes with a rapid speed.

What is the most fascinating aspect in photography for you?

The most fascinating aspect through photography is that being able to get more chances to travel around the world and meet people, and get to learn many things such as chemistry, engineering, art and business.

What equipement do you choose in your daily work? (e.g. camera, software?)

mamiya 67, phase one P45, photoshop

What inspires you in your daily work?

History

Is there one picture off all you made you like the most and why?

It is not easy to choose one favorite piece of mine at this point as I would like to keep creating art works through my life to express myself.

How important retouching and image processing in your work?

They could be important factors depending on the image. But it is just a tool to help me to get the imagery that I want so that if it is unnecessary in the process, I don’t use it.

Is marketing an important factor in your life as a photographer and what do you do to make a living from photography?

Marketing is nesessary for my art creation as I would like to have my works to be seen and enjoyed by more people. But with regrad to making a living, I am trying to make it happended from other things besides art creation.

Is there anything you’d love to do during the next five years?

I will be creating pieces using liquids in the next couple of years.I would like to announce that my movie work, Water Sculpture, will be exhibited at The Peabody Essex Museum in Boston in this month.

Kommentar verfassen