„Street Life and Home Stories“ von Ingvild Goetz – 02.06. – 11.09.2011 – Villa Stuck – München

links: Fotografie von Tobias Zielony, rechts: Fotografie von Raimund Koch, New York

Mit der Fotografie-Ausstellung „Street Life and Home Stories“ aus der Sammlung Ingvild Goetz kommt zwischen dem 02.06.2011 und dem 11.09.2011 eine bedeutende Sammlung nationaler und internationaler Fotografen nach München, welche so in dieser Form und in diesem Umfang zum ersten Mal überhaupt (in München) ausgestellt wird.
Das Museum Villa Stuck in München bietet hierfür einen wundervollen Rahmen und greift mit den beiden Themen „Street Life“ und „Home Stories“ einen umfangreichen Schwerpunkt auf, der zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und sozialen Themenkomplexen anregt. Die Chronologie der Entstehung der Arbeiten wird dabei keine Rolle spielen, vielmehr die Beleuchtung des Zusammenspiels der Epochen und der Herangehensweisen an die Fotografie der unterschiedlichen Fotografen.

Über Ingvild Goetz

Ingvild Goetz ist eine ehemalige Galeristin, die seit über 40 Jahren zeitgenössische Kunst in der kompletten Bandbreite sammelt. Sie spezialisiert sich dabei nicht auf ein Feld, sondern vereint Malerei, Grafik und Bildhauer ebenso in Ihrer Sammlung wie Video, Fotografie und Installationen. Das Besondere an Ihrer fotografischen Sammlung ist, dass sie sich, im Gegensatz zu den anderen Kunstrichtungen, hier keinen zeitlichen Rahmen gesteckt hat, sondern die fotografische Entwicklung des gesamten 20. Jahrhunderts in Ihrer Sammlung vereint.

Fotografen in der Ausstellung „Street Life and Home Stories“

Es werden Fotografien von Nobuyoshi Araki, Stan Douglas, William Eggleston, Hans-Peter Feldmann ebenso vertreten sein, wie aktuelle Arbeiten von Tobias Zielony, Robin Rhode und Sven Johne.
Sonntäglich werden Führungen zur Ausstellung angeboten, jeweils ab 11 Uhr (Eintrittspreis liegt hier bei 6,00 Euro), des Weiteren werden im Rahmen der Ausstellung „Street Life and Home Stories“ viele interessante Veranstaltungen angeboten, über die man sich auf der Webseite der Villa Stuck genauer informieren kann.

Wer vor Ort ist, sollte nicht verpassen, sich den Bildband zu „Street Life and Home Stories“ zu kaufen, denn diesen wird es vorerst nur im Rahmen der Ausstellung zu erwerben geben.

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