Fernsehtipps für das Wochenende – 04.06. – 05.06.2011

Auch wenn das Wochenende schönes Wetter verspricht will ich Euch wenigstens auf zwei Fernsehsendungen im deutschen Fernsehen hinweisen, da Beiträge über Fotografie und Fotografen nicht sehr oft ausgestrahlt werden und zum anderen die Beiträge doch versprechen interessant zu sein.
Eigentlich schade, dass hier einige dafür prädestinierte Sender Fotografie und Fotografen-Portraits scheinbar als nicht so interessant einstufen, sodass es sich lohnen würde, öfter Sendungen dieser Art zu senden.

Fernsehtipp – National Geographic Channel – Dokumentation über Fotograf Michael Nichols

Samstag: 04.06.2011, 13:05 Uhr

Redwood Forest - KalifornienWer den Fotografen Michael Nichols nicht kennt, hier ein paar Informationen über ihn:
Michael Nichols ist seit etwa 1996 Fotograf für die National Geographic Fotos. Seit den 1980er Jahren ist der Fotograf bekannt als „Indiana Jones der Fotografie“. Bekannt wurde er durch seine spektakulären Aufnahmen und Unternehmen, wie z.B. eine Wanderung durch das Death Valley im Sommer oder seinem Flug durch das Auge eines Hurrikans.
Sein Ziel, so gibt er an, wäre nicht das Abenteuer, sondern vielmehr seine Hoffnung, durch seine Fotografie den Erhalt der Natur zu unterstützen. Ein paar Tipps des Fotografen und ein detaillierteres Fotografien-Profil findet Ihr hier auf der Seite der National Geographic.

Die Dokumentation am Samstag handelt vom Michael Nichols Versuch, einen der Mammutbäume im Redwood-Nationalpark an der Kalifornischen Küste, komplett abzulichten, was aufgrund der Höhe der Redwoods (bis zu 100 m) und des dichten Waldes in der direkten Umgebung sehr schwer gewesen sein muß. Bereits auf der Webseite der National Geographic kann man sich vorab über sein Vorhaben informieren, denn bereits in der Oktober-Ausgabe im Jahr 2008 war ein Foto eines ca. 90 m hohen Baumes abgedruckt.

Fernsehtipp – National Geographic Channel – Dokumentation über den Fotografen Mark Moffett

Sonntag: 05.06.2011, 13:05

Biene beim bestäuben einer BlüteMehr über den Fotografen Mark Moffett: Mark Moffet ist im eigentlichen Sinne Wissenschaftler, der es geschafft hat, die Wissenschaft und die Fotografie in einem Beruf zu vereinen. Er begann sehr früh als Assistent bei Forschungsarbeiten in Latein-Amerika zu arbeiten. Nachdem er im Belout College in Wisconsin seinen Bachelor of Arts erhalten hatte, begann er sich selbst die Makrofotografie anzueignen, um seine Doktorarbeit über „Marauder Ants“, Plünder-Ameisen, fertigzustellen und zu dokumentieren.
Fortan vereinte er die Wissenschaft mit der Fotografie, so kam es auch nicht von Ungefähr, dass die ersten veröffentlichten Fotografien in der National Geographic von eben diesen „Plünderameisen“ sind.
Neben seiner späteren Lehrtätigkeit als Dozent an der Harvard University, fotografierte er weiter für die National Geographic.

In der Dokumentation über Mark Moffet, liebevoll auch der „Doctor Bugs“ genannt, geht es um die fotografische Dokumentation des Lebens eines Bienenstaates und die Rolle der Bienen bei der Fortpflanzung der Pflanzen in der Blütezeit.

Bildreferenz: TV, Redwoods, Bees

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