3 WordPress-Templates für Fotografen

Ich habe mich für Euch mal auf die Suche nach passenden Templates für Eure Webseite gemacht, mit denen Ihr Eure Fotos gut präsentieren könnt. Es gibt einige Anbieter für Webseiten-Templates und einen, der meiner Meinung nach besondere Aufmerksamkeit verdient hat. Ich muss auch zugeben, dass ich schon seit einiger Zeit Kunde bei themeforest bin. Auf die Vorteile und Nachteile gehe ich später noch genauer ein.

Einführung

Die für mich wichtigste Frage am Anfang ist, welchen Zweck soll die Seite verfolgen? Was willst Du als Fotograf damit erreichen?
Brauchst Du eine Seite, um damit Deine Fotos einfach einer breiten Masse zu zeigen, oder suchst du etwas mehr geschäftlich ausgerichtetes? Wenn Du Dir sicher bist, kannst Du Dich auch auf die Suche nach einem passenden Template machen. Viele Templates eignen sich alleine aufgrund der Optik und der Funktionalität nur für bestimmte Auslegungen. Ich werd Euch daher mal 3 Templates vorstellen die eine unterschiedliche Ausrichtung verfolgen.
Generell empfehle ich eigentlich für die Verwaltung ein CMS. Ich denke, das am weitesten verbreitetste ist WordPress. Gerade wenn Ihr einen eigenen Server habt oder Euren eigenen Webspace mit ein wenig Leistung, dann empfehle ich auf alle Fälle aufgrund der Möglichkeiten und des geringeren Pflegeaufwands die Verwendung von WordPress.
Untersucht habe ich aber nicht nur die Ausrichtung der WordPress-Templates, sondern auch die Eignung zur Suchmaschinenoptimierung.

1. Das WordPress-Template „Brick + Manson“ – für ambitionierte Hobby-Fotografen

Der Link zum Theme >> Brick + Manson Theme

Fotografen WordPress-Template Brick+Manson

Dieses Theme stellt für mich eine gute Mischung aus Text- und Fotoblog dar. Der Code ist sauber programmiert und das Template ist flexibel in Höhe und Breite. Was sehr vorteilhaft ist, ist die Programmierung in dem neuen HTML 5 Standart, was Euch einigen Vorteil bringen könnte in Punkto Suchmaschinenoptimierung. Die Darstellung der einzelnen Blogposts sieht professionell aus.
Einziger Negativ-Punkt ist, dass das Template sehr viel Java Scripts verwendet, was bei schlechter Server-Performance durchaus zu einem Bottleneck werden kann.

2. Das WordPress-Template „Core“ – Für professionelle Fotografen

Der Link zum Theme >> Core

Fotografen WordPress-Template Core

Professionelle Fotografen haben in der Regel eigentlich einen eigenen Server, da oft auch Daten mit Kunden ausgetauscht werden müssen – und hier geht nichts schneller als das Internet. Sollte das bei Euch der Fall sein, könnt Ihr ruhig ein professionelles, etwas leistungsintensiveres WordPress Template wählen. Eines dieser Templates ist „Core“.
Das Template bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten, die Präsentation der eigenen Fotos ist sehr professionell. Die Programmierung ist so weit in Ordnung, sauber und wenig Code, der nicht drin sein sollte.
Durch die große Anzahl an Javascript-Dateien, ist das Theme sehr rechenintensiv, sowohl beim Client als auch auf der Serverseite. Würde man Teile des Codes selbst umschreiben, würde die Webseite etwas weniger rechenintensiv werden, allerdings müsste man hierbei auf einige Spezial-Effekte verzichten. Auch um das Theme besser für Suchmaschinen zu machen, müsste man einige Dinge manuell anpassen.

3. Das WordPress-Template „Milky Way“ – für semi-professionelle Fotografen

Link zum Theme >> Milky Way

Fotografen WordPress-Template Milky Way

Auch dieses WordPress-Theme ist etwas Rechenintensiver für den Server. Was das Theme jedoch ausmacht ist, dass es die eigenen Fotos vollformatig präsentiert. Was das Theme zu einem passenden Template für semi-professionelle Fotografen macht, die nach einer Möglichkeit zur Präsentation Ihrer Fotos macht ist, dass es weniger Business-tauglich ist vom Aufbau her betrachtet.
Auch hier werden wieder einige Java-Scripts geladen (waren das noch Zeiten, in denen kein Java-Script „notwendig“ war), die dem Server etwas mehr Leistung abverlangen. Gut gefällt mir die Präsentation der eigenen Fotos hier ebenso, wie die saubere Programmierung.
Will man sinnvolle Suchmaschinenoptimierung betreiben, müsste man jedoch einige entscheidende Informationen selbst hinzuprogrammieren.

5 Comments

  • DocMaowi sagt:

    moin ben,

    danke für den artikel und auch ich muß sagen themeforest ist relativ gigantisch und das ist das problem je mehr man sich mit der materie beschäftigt desto weniger kann man sich entscheiden.

    die von dir vorgestellten template sind gut wobei mir das milky way zu chaotisch ist links rechts und der dominante hintergrund. als reine show sind alle drei sehr gut. wobei dieses umprogrammiern echt eine nervige sache ist für jemanden der nicht jeden tag damit zu tun hat ;( da ich eben auch an meinen beiden seiten arbeite bin ich auch jeden tag am gucken und das richtige habe ich noch nicht gefunden :( leider.

    ich bin gespannt ob du uns noch weitere vorschläge auch in sachen blog vermitteln willst und kannst denn das ist es was, so meine meinung, die zukunft sein wird. gute hintergrundinfos zu den fotos sind es die, so meine erfahrung willige auf eine seite lockt.

    danke und gruß vom doc
    martin

    • Ben Moll sagt:

      hallo doc,
      vielen dank erst mal für deine antwort.

      ja, du hast absolut recht. themeforest ist so eine sache für sich. es gibt viele schön aussehende templates, die aber alle mit einer so unterschiedlichen ausrichtung erstellt worden sind, sodass es wirklich schwer fällt, sich für eines (und dann am besten auch für das richtige) zu entscheiden.
      mir fällt eigentlich auch erst jetzt auf, dass ich mich noch detaillierter mit den einzelnen templates auseinandersetzten müsste und das auch hinschreiben müsste.
      ich arbeite ja schon seit einiger zeit bei einem suchmaschinenoptimierer in münchen und hab langsam einen blick dafür, welches template sinn macht und welches nicht.
      das erste ist das sauberste und meiner meinung nach suchmaschinenfreundlichste von den dreien – also eigentlich perfekt für den berufsfotografen und nicht für den gelegenheitsfotografen oder für ein projekt. allerdings eigenet sich das template selbst von der struktur her leider zu nichts anderem.

      und du hast absolut recht, dass das dritte tempate chaotisch ist – eigentlich sieht es erst gut aus auf großem monitor – und selbst dort hat es seine schwächen. professionell auf seine dienstleistung hinweisen würde ich niemandem empfehlen. die besucher sind es nicht gewohnt, dass hinter solchen „designs“ ein professioneller fotograf steckt. könnte allerdings ein guter tipp für einen semi profi sein, der seine fotos groß präsentieren will. vorstellen könnte ich mir hier z.b. reisefotos mit ein wenig text. vielleicht ein reisetagebuch oder so.

      beste grüße in den norden vom ben :)

  • iwa berlin sagt:

    Hi Ben,
    dank Dir für Zeit und Mühe! Ganz ohne individuelle Anpassung habe ich bisher noch kein Theme online gestellt, aber das ist auch o.k. Wenngleich ich DocMaowi recht gebe: manchmal braucht es mehr Zeit zum Anpassen als es selbst aufzusetzen. Seit einiger Zeit bin ich nun auf der Suche noch einem Theme, dass die Arbeiten eines Fotografen präsentiert. So bin ich jetzt über Deinen Blog gestolpert. Was mich immer wieder irritiert ist, dass kaum Themes die Möglichkeit Alben anzulegen anbietet. Dabei ist das Klastern von Fotos das A & O. Selbst wenn man sich auf die Suche nach Plugins macht, wird man nicht wirklich fündig. Entweder suche ich also an der falschen Stelle, oder bin blind. Hast Du zufälligerweise einen Hint?

    Viel Spass beim Optimieren wünscht

    Iwa

    • Ben Moll sagt:

      Hi Iwa,
      vielen Dank für Deinen Kommentar – jetzt hab ich echt ein wenig gebraucht, bis ich was in der Richtung gefunden habe – wenn Du was für WordPress suchst, dann gibt es da schon ein paar Möglichkeiten, die eigenen Fotos zu clustern, sofern Du damit meinst, dass man die Fotos in Galerien packt und z.B. Themen-weise bzw. Genre-weise sortiert.
      Als erstes fällt mir hier natürlich die Nextgen Gallery ein (kostenlose Extension) http://nextgen-gallery.com/album/ (ach ja, der Link führt gleich zu einem Beispiel der Albumdarstellung (Frage ist, ob Du so etwas brauchen kannst).
      Was auch nicht schlecht ist, ist das Plugin des österreichischen Entwicklers Johannes Jarolim (http://johannes.jarolim.com/blog/wordpress/yet-another-photoblog/). Dieses bietet ähnliche Funktionalität, zielt vielleicht nur etwas auf einen anderen Einsatzbereich ab und eignet sich vielleicht mehr zum Einsatz in einem Photoblog, denn zum Einsatz für einen Fotografen.

      Wenn ich Dir sonst irgendwie weiterhelfen kann, meld Dich doch einfach – Ben

  • Chris sagt:

    Hi Ben,

    ich habe mir vor kurzem das Core Template gekauft und versuche nun vergeblich etwas daraus zu machen. Ich selber habe null ahnung vom coden!

    Blog und Gallerien bekomme ich nun so in etwa hin.. aber die slidelgallerie die core unter home hat löst bei mir nur leere aus! ich weiß einfach nicht wo das wie eingestellt wird?! vieleicht kannst du mir helfen?

    lg chris

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