Ansel Adams – An Autobiography

Cover Ansel Adams - an autobiography

Cover Ansel Adams - an autobiographySchon seit langem wollte ich Euch das Buch „Ansel Adams – an Autobiography“ vorstellen. Ich hatte Glück, das Buch über einen Antiquitätenladen in den USA zu erstehen – selbst wenn es nicht sonderlich viel Wert ist, freut es mich, diese Ausgabe in Händen zu halten.

Ansel Adams, seiner Zeit (und meiner Ansicht nach bis heute) der beste Landschaftsfotograf den es in den USA gegeben hat, schrieb im Laufe seines Lebens mehrere Lehrbücher und Naturbücher, wie z.B. Yosemite and the Range of Light. Das hier vorgestellte Buch Ansel Adams – an Autobiography ist die zweite Auflage, die ein Jahr nach seinem Tod 1984 von den Trustees of the Ansel Adams Publishing Rights Trust veröffentlich wurde und von Little. Brown and Company gedruckt wurde.

Ansel Adams selbst verfasste das Buch noch vor seinem Tod im Jahr 1984 und beschreibt sein Leben auf seine einzigartige Art und Weise. „The future: to our children, our grandchildren and yours“, so eröffnet das Buch die 24 Kapitel, die sich auf knapp 400 Seiten verteilen. Beginnend mit einem persönlichen Vorwort geht es erst mal über Ansel Adams Kindheit, damals in Kalifornien.

Er schreibt „When words become unclear, I shall focus with photographs. When images become inadequate, I shall be content with silence“. Dies ist einer der wichtigsten Sätze, die den Rest des Buches ausmachen.
Versehen mit 277 Fotografien aus allen „Epochen“ seiner Schaffenszeit, gewinnt man als Leser einen einzigartigen Einblick in das Leben und Schaffen Ansel Adams als Privatmensch und als Fotograf. Man lernt die Denkweise des Fotografen kennen, seine Sicht der Dinge, die ihn zu einem bekannten und berühmten Landschaftsfotografen bereits zu so früher Zeit werden lies. Er schafft es in seiner Autobiographie ein wunderschönes Bild seines Lebens zu zeichnen, mit Höhen und Tiefen, Erfahrungen, Erfolgen und Misserfolgen.

Als Leser erfährt man seine wichtigsten Lebensstationen, die sich meist mit Fotos in Verbindung bringen lassen. Über seine Kindheit, die Erziehung, seine „Ausbildung“ und auch seine ersten Jahre als Berufsfotograf in der Gegend von San Francisco. Man merkt, dass Fotografie damals einfach anders war und aus diesem Hintergrund heraus, wie sicher sich Ansel Adams oft aus seiner Erfahrung heraus auf dem „field“ fühlte. Oft hatte er auf seinen Fotoexpeditionen nur wenige der schweren Platten für das Vollformat dabei. Da musste ein Foto einfach sitzen.

Viele der Fotografien wurden von Ihm selbst aufgenommen und nur wenige schafften es in das Buch, welche nicht von Ihm stammten. Für mich immer wieder erstaunlich ist, dass man es den Fotografien ansieht, dass sie von Ansel Adams sind. Er entwickelte über die Jahre seiner jahrzehntelangen Schaffensperiode seinen eigenen Stil, seine eigene Sicht auf die Bildbearbeitung und auf seine Arbeit in der Dunkelkammer.

Ansel Adams vermittelt dem Leser in dem Buch „Ansel Adams – an Autobiography“ viele Techniken, die für Ihn als Nutzer der analogen Fotografie, von entscheidender Bedeutung waren. Er beschreibt, z.B. wie er durch den einfachen Einsatz eines Gelbfilters vom Half Dome im Yosemite National Park genau das Foto aufnehmen konnte, wie er es im Kopf hatte. Nicht zu Unrecht gilt Ansel Adams als einer der Pioniere der professionellen Fotografie.

Fazit zum Buch „Ansel Adams – An Autobiography“

Wer die Chance hat, eines der Bücher zu ergattern, sollte zuschlagen. Es ist informativ, lässt sich gut lesen und vermittelt viel Wissen. Ansel Adams auf diese Weise näher kennenzulernen bereitet einem Leser viel Freude und man erfährt viel über das Wirken Ansel Adams, seine Ansichten und Arbeitsweisen.

Wenn Ihr mehr über Ansel Adams selbst erfahren wollt, findet Ihr hier auf unserer Seite mehr über Ihn.

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