Andreas Feininger – New York in the forties

Andreas Feiniger - New York in the forties

Andreas Feiniger, geboren im Dezember 1906 in Paris, gestorben im Februar 1999 in New York ist einer der großen Fotografen aus den Anfängen der Architekturfotografie. Demnächst werde ich hier auch ein Fotografenportrait über Andreas Feininger veröffentlichen um Euch mehr Hintergrundinformationen zum Fotografen zu erklären.

Der Bildband Andreas Feininger – NEW YORK IN THE FORTIES

Cover Andreas Feininger - NEW YORK IN THE FORTIESDen Bildband „New York in the forties“ gibt es in mehreren Ausgaben, ich habe mich bewusst vor dem Kauf für die Original Ausgabe des DOVER Verlages von 1978 entschieden. Dies war eine der ältesten Ausgaben die derzeit noch verlegt werden, den alle anderen gibt es derzeit entweder nur gebraucht oder sind oft Jahrzehnte später erschienen. Ich kann Euch „Andreas Feininger – New York in the forties“ durchaus empfehlen – für ca. 11 Euro könnt Ihr den Bildband „Andreas Feininger – NEW YORK IN THE FORTIES“ bei amazon.de bestellen.
Der Bildband ist ein Softcover, in großem Format, gut verarbeitet mit 162 auf semi mattem Offset-Papier gedruckten Schwarz-Weiß-Fotografien, die einen Teil dessen wiedergeben, was Andreas Feiniger zu seiner Zeit kurz nach der Ankunft in New York vorgefunden hat. Ein einziges Manko möchte ich dennoch äußern. Leider wurde dieser Bildband nur mit einem 60er Raster im Offset gedruckt, was teilweise den Details in den Fotos keinen Gefallen tut. Verwendet wurde hier ein einfaches AM-Raster für den Druck. Schön wäre, wenn sich der Verlag hier die Mühe gemacht hätte und auf ein FM-Raster oder ein AM-Raster mit mehr und feineren Rasterpunkten zurückgegriffen hätte.

Die Fotos entstanden alle im ersten Jahrzehnt, nachdem Andreas Feininger nach New York emigrierte. Als angehender Fotojournalist erfasste er das Leben auf den Straßen ebenso, wie die städtebaulichen Entwicklungen in New York. Bewusst versuchte er alle Aspekte des Stadtlebens abzulichten.
Andreas Feiniger - New York in the fortiesDer Bildband „NEW YORK IN THE FORTIES“ zählt zu den tiefgreifendsten Zeitzeugnissen aus den 1940er Jahren, die jemals publiziert wurden. Diese Ausgabe widmet sich New York in den glorreichen Tagen, als die Stadt zu einer Handels- und Industrieplattform wurde.

Der Fotos werden inhaltlich begleitet von erklärenden Texten von John von Hartz, die dem Betrachter alle Fotos näherbringen und die Geschichte vervollständigen.

Fazit:

Ich kann nur sagen, faszinierend. Die Fotografien sind einfach beeindruckend, wenn mir selbst einige wenige nicht so gefallen, denn es gibt von Andreas Feininger noch einige bessere.
Einige Fotos wird man bereits kennen, viele von den Fotos wurden bereits auf Plakate, Leinwände oder Acrylglas gedruckt und verkauft. Feininger zählt für mich eindeutig zu den Pionieren der Architekturfotografie und des Fotojournalismus. Die Fotografien sind extrem ausdrucksstark, von vielen wird man hineingesogen und findet immer wieder interessante Details, die einen nicht loslassen.
Trotz der manchmal nicht so guten Rasterung, wie es der Bildband eigentlich verdient hätte, würde ich Ihn jederzeit noch mal kaufen.

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