Meine Ansicht zur Fotografie und etwas mehr über mich

Titelbild über die Fotografie

Ein Teil von Euch kennt mich nun schon eine ganze Weile, liest meine Webseite seit einiger Zeit, verfolgt, über was ich so schreibe. Ich will Euch mal ein wenig an dieser Stelle über mich erzählen, über meine Auffassung der Fotografie und warum ich mir diese Arbeit hier eigentlich mache – und damit einfach ein wenig aus meinem Leben erzählen.

Der Start dieser Webseite und ein Wenig über mich

Ich habe vor einiger Zeit, genauer Ende Januar 2011 mit dieser Webseite begonnen… der Grund dafür ist relativ einfach. Mit der Fotografie setze ich mich schon seit mehreren Jahren auseinander. Meine erste halbwegs taugliche Spiegelreflex-Kamera war eine alte Minolta mit zwei Objektiven. Diese hat gut funktioniert und die Bilder die ich damit gemacht hatte… nun, perfekt ist anders, aber es sind doch einige darunter, die ich auch heute noch interessant finde. Technisch zwar überhaupt nicht ausgereift, da es viel zu viele Dinge gegeben hat, die ich damals nicht verstanden hatte… das Zusammenspiel von Blende und Brennweite, die Einflussmöglichkeiten des Fotografen auf die Bildgestaltung und, und, und.

Fotografie ist für mich Entspannung vom Alltag.

Lange Zeit war es also ein Hobby für mich, allerdings mehr eine Sache für den Urlaub, für Familienfeste, Freunde, aber nichts ernsthaftes dahinter. Und es ging dabei alleine um das Festhalten von Ereignissen und Erlebnissen. Dann kam die Entwicklung der digitalen Fotografie und ich bin stufenweise von einer 1.4 Megapixel Kamera, zu einer 4 Megapixel Kamera, über eine etwas höherwertige Olympus C8080WZ mit damals echt vielen 8 Megapixeln und einem echt tollen Objektiv drauf hatte, zu… naja, die Entscheidung viel auf eine Nikon D80 an erster Stelle und nach weiteren eineinhalb Jahren auf eine Nikon D700 mit der ich nun schon einige Zeit fotografiere. Die nächste Anschaffung, sollte die Kamera auf den Markt kommen, wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine Nikon D800 für mich. Für die Profi-Kameras wie die D3x mangelt es bei mir einfach an Rentabilität, als dass ich mir eine neu kaufen würde – so realistisch muss man es sehen und lieber investiere ich noch etwas mehr in zwei Objektive, als dass ich mir eine Kamera zulege, die sich für mich nicht rentiert.

Mit der Olympus hatte ich damals langsam begonnen mich näher mit der Fotografie zu beschäftigen. Zahlreiche (Lehr-) Bücher sind durch meine Hände gegangen, ich habe viel gelesen und vieles fand ich einfach für mich nicht gut erklärt. Außerdem bin ich, wie ich während meiner „Lehrjahre“ feststellen musste, eher der Typ Autodidakt. Ich lerne durch Lesen und selbst Machen, Ausprobieren von neuen Dingen. Dies führte dazu, dass ich einfach nicht die permanente Praxis-Erfahrung in der Fotografie besitze, wie ein gelernter Fotograf, dennoch mir einiges, meine ich, im Laufe der Jahre selbst erschließen konnte.

Mein Lieblings-Zitat von dem Fotografen, den ich am meisten bewundere:

When words become unclear, I shall focus with photographs. When images become inadequate, I shall be content with silence.

Was hat mich nun dazu bewegt, mit dieser Webseite zu beginnen?

Da ich mich intensiver seit über 2 Jahren nun mit der Fotografie auseinandersetze und damit viele Foto-Magazine, die man so im Laden bekommt, schlicht und einfach langweilig in punkto Technik, etc. geworden sind (ich gebe zu, dass ich nur noch wenige wirklich kaufe, meist nur dann, wenn ein interessantes Fotografen-Portrait enthalten ist), habe ich nach und nach begonnen, zuerst Blogs und Webseiten aus dem deutschen Sprachraum zu verfolgen, aber vermehrt mich damit auseinandergesetzt, was eigentlich für Trends in der Fotografie vorherrschen und mit welchen Techniken man welches Ziel erreichen kann.
Damit gab es leider immer mehr Seiten, die aus meinem RSS-Reader verschwunden sind. Es kommen jedoch immer wieder einige neue Seiten hinzu, aber mit einer völlig anderen Ausrichtung: Zum einen sind dies meist Fotografen, deren Fotografien mir besonders gut gefallen, die ich dann auch gerne abonniere, oder aber gute Webseiten aus den USA, auf denen die Sache mit der Informationskultur noch etwas anders gehandhabt wird. Hier finde ich immer wieder Foren oder Webseiten, die Preis geben, welche Techniken verwendet wurden, wie sie bestimmte Fotos gemacht haben, welche Materialien für einen bestimmten Effekt verwendet wurden, etc..
Ich kann mir gut vorstellen, dass einige von Euch anderer Meinung sind – und das ist auch gut so – aber leider merkt man ziemlich schnell, welche Webseite eigentlich einen kommerziellen Zweck verfolgt und welche Webseite aus Leidenschaft geschrieben wird. Klar, es wäre falsch zu leugnen, dass ich auch durch meine eingeblendete Werbung und durch die wenigen Artikel die ich Euch empfehle, von denen ich jedoch absolut überzeugt bin (außer ich sage dies explizit), einen Teil der spendings des Servers gegenfinanzieren will. Dass ich damit nicht reich werde ist klar… es reicht aber um die monatlichen Kosten zu decken, meine Arbeitszeit und das Material mal ausgenommen.
Eines der nettesten Feedbacks, welches ich erst gestern von einem neuen Follower über google+ erhalten hatte, war Folgendes von Armin Walter in meinem Post zum Einsatz von Google+ für Fotografen. (Ich denke, ich darf Ihn an dieser Stelle garantiert zitieren):

Ich hab jetzt bald den ganzen Vormittag auf der digital-fotografie HP verbracht. Nochmals ein dickes DANKE für die Arbeit. Ich habe nach paar Jahren Pause nun mit einer D90 das Fotografieren wiederentdeckt und finde sooo viele gute Infos bei Dir. Wirklich gut!

An dieser Stelle noch mal ein außerordentliches Dankeschön an Dich Walter von meiner Seite.

Was ich mit dieser Seite eigentlich erreichen wollte und nach wie vor will, dass sie sich zu einer Art Informationsplattform entwickelt, die leicht verwendet werden kann, die verständlich geschrieben ist, aktuelle Themen aufgreift und Fotografen ebenso wie Bearbeitungs- und Fotografie-Techniken genügend Platz einräumt. Besonders auch die Regelmäßigkeit der Artikel ist mir ein Anliegen, selbst wenn mir derzeit die Zeit dazu fehlt.
Ich bin auf vielen anderen Plattformen mittlerweile ebenso aktiv wie eingespannt. Dazu gehört 500px, deviantART, flickr (betreue hier nur noch meine Nikon D700 HDR Gruppe), Google+ entwickelt sich nach so kurzer Zeit immer mehr zu meinem Hauptinformationskanal, d.h. facebook wird es für mich mehr oder weniger bald nicht mehr geben – damit meine ich, für mich als Person.

Welche Art von Fotos ich besonders gerne mache

Nun, bislang sind viele meiner Aufnahmen aus dem Architektur-Bereich. Doch warum die Architektur?
Architektur ist für mich Kunst im öffentlichen Raum. ganz egal, ob es ein kleines, oder großes Gebäude oder Bauwerk ist, welches ich fotografiere. Architektur fasziniert mich, mehr als andere Dinge. Hier bin ich immer auf der Suche nach der Form, der Geometrie, der Gegensätze… aber auch der fast schon meditativen Suche nach geraden Linien und Details, die passende Sonneneinstrahlung, die richtige Beleuchtung, ohne mit künstlichem Licht ran zu müssen – available light photography so wie ich sie mag.

Was mich des weiteren sehr interessiert, wo es mir allerdings momentan noch an Erfahrung fehlt, sodass ich hier einige Bilder präsentieren würde, ist die Portraitfotografie. Gesichter und gerade Augen haben etwas an sich, was mich schon immer gefesselt hat… Auch hier werde ich nach und nach weiter üben und auch weiter darüber schreiben, denn gerade hier gibt es andere Dinge zu beachten, als bei der Architekturfotografie.

Inwieweit Bildbearbeitung für mich eine Rolle spielt

Die Bildbearbeitung ist für mich bei einigen Aufnahmen wirklich ein wesentlicher Bestandteil meiner Fotografie. Ich versuche eigentlich immer noch am selben Tag die Bildbearbeitung vorzunehmen, besonders weil ich meist, wenn ich fotografiere, bestimmte Absichten mit den Fotos verfolge. Ich habe oft schon ein festes Bild im Kopf, einen Bildeindruck, eine Stimmung die ich vermitteln will… dem Betrachter das, was ich gesehen habe nahezubringen.
Dabei kommt es aber nicht selten vor, dass ich nach Monaten noch mal ein und das selbe Foto erneut aufmache, erneut bearbeite und das Ergebnis völlig unterschiedlich zu dem sein kann, wie meine erste Bearbeitung Wochen oder Monate zuvor. Oftmals fallen mir Details erst nach Monaten auf, die ich noch mal besonders hervorheben will, die mir bei zweiter Betrachtung doch wichtiger sind, als ursprünglich angenommen.

Was bei der Fotografie besonders wichtig ist

Lasst euch nicht die Freude daran nehmen, übt, spielt mit den Regeln, biegt sie, verändert sie. Nur so könnt Ihr Eure eigene Richtung finden. Es gibt so viele unterschiedliche Ansichten wie Menschen und so viele unterschiedliche Betrachtungsweisen der Fotografie wird es auch geben.
Verliert nicht das Wesentliche aus den Augen – nämlich Euer persönliches Ziel, eure persönlichen Absichten, selbst wenn mache der Meinung sein mögen, dass diese falsch seien.

Gerne würde ich an dieser Stelle einigen Menschen danken, dass sie mir bei vielen Teilen meiner fotografischen Entwicklung geholfen haben und mich dazu ermutigen, so weiter zu machen.
Diejenigen, die ich damit ansprechen will, wissen, dass sie gemeint sind.
An dieser Stelle aber auch ein großer Dank an die Leser meiner Webseite!

2 Comments

  • hannes sagt:

    Sehr schöner Artikel und sehr interessante HP!
    Komme immer gerne wieder!

  • Daniel B. sagt:

    Ich bin nun schon seid einigen Wochen in diesem Blog unterwegs, vor allem wegen der Vorfreude auf meine erste DSLR-Kamera. Ich kenne das Problem das du beschrieben hast, man bekommt oft nicht die Informationen die man wirklich zum Knipsen braucht. Hier fühle ich mich bisher sehr gut aufgehoben und finde die Beiträge sehr sehr Interessant und diese bringen mich auf jedem fall dazu viel Auszuprobieren, wobei ich dabei sagen muss das ich bisher noch keine Ahnung von Photographie hatte und mich auf jedem fall als hochmotivierten Neuling in der Photographie sehe. Ich freue mich in Zukunft noch weitere nette Post lesen zu können und alte Post in meinem Hobby aufzuarbeiten. Mach weiter so! :)

    LG Daniel

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