Test RAW PHOTO PROCESSOR (RPP) – 4.3.1 Mac OS X

RAW Photo Processor - Kostenlose Software Mac OS X

Der RAW PHOTO PROCESSOR (RPP) steht seit Kurzem in der Version 4.3.1 für Mac OS X als kostenfreier Download auch in einer 64bit-Version zur Verfügung. Die Software findet Ihr am besten direkt auf der Webseite des Programmierers zum Download.

Da endlich die 64bit Variante erhältlich ist, habe ich mir vorgenommen, diese mal auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Software selbst ist ganz anders als alles, was man sonst so an RAW Prozessoren kennt und von Softwarehäusern wie Adobe, Apple oder z.B. OnOne kennt.

Die Oberfläche und die Dateiverwaltung

RAW Photo Processor - Kostenlose Software Mac OS XDie Oberfläche des RAW Photo Processors ist sehr übersichtlich und meines Erachtens einfach zu bedienen. Durch das, dass es sich hier um einen kostenlosen RAW Prozessor handelt, ist der etwas ungewohnte Aufbau der Software absolut zu verschmerzen. Das Öffnen der RAW-Dateien mit dem RAW Photo Processor (RPP) geht sehr schnell bei 24MB RAW-Dateien aus der Nikon D700.

Menü der RAW Photo Processor Software Mac OS X - 64bit VarianteIch empfehle Euch eigentlich an dieser Stelle, die Software selbst auszuprobieren, denn der Umgang mit der Software ist etwas gewöhnungsbedürftig. Viele der Einstellungen müssen nach Änderung von einigen Werten und Reglern, z.B. immer manuell bestätigt werden durch Druck den Button mit „A“ neben dem Exposure-Setting (Belichtungseinstellung) oder auf Apply ganz rechts oben im Eck der Seitensleiste (siehe rechts).

Was mit der Software nicht geht, ist Objektivkorrekturen durchzuführen, ebenso wie lokale Anpassungen im Bild selbst und das Anwenden von Filtern, wie man es in Adobe Photoshop Lightroom gewohnt ist.

Export in unterschiedlichen Dateiformaten möglichEs gibt aber auch einige Vorteile von RAW Photo Processor, die ich nicht missen möchte. Die Einstellung und der Algorithmus für die Bildschärfe ist super, das Ergebnis überzeugt beim Nachschärfen absolut. Des Weiteren finde ich die Konvertierung von Farb- in Schwarzweiß Fotos genial gelöst. Auch der Umgang der Software mit unterschiedlichen Ausgabeformaten begeistert, denn die Möglichkeiten beschränken sich auf alle wichtigen Ausgabeformate, die man als Fotograf so benötigen könnte, wie z.B. das Abspeichern eines Fotos aus RAW Photo Processor heraus in als LAB Datei (TIFF) oder als ungetaggtes RGB RAW für die weitere Bearbeitung in Adobe Photoshop oder Adobe Photoshop Lightroom (links).

Zum Test habe ich es mit meinem, bereits in Schwarzweiß umgewandelten und scharfgezeichnetem Foto mal ausprobiert.

Ergebnis aus der RAW Fotosoftware - RAW Photo ProcessorDas Öffnen in Photoshop funktioniert einwandfrei, nachdem ich das Bild als RGB Tiff im LAB Farbmodus abgespeichert hatte. Was das Programm jedoch scheinbar für Photoshop nicht mehr zugänglich abspeichert, ist die Information des Objektivs, was ich für ziemlich schlecht halte, denn so wird die Objektivkorrektur in Photoshop zu einer manuellen Angelegenheit.
Rechts seht Ihr das Ergebnis des in Photoshop geöffneten Fotos.

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