Tipps zum Fotografieren von Haustieren / Katzen

Katze beißt Nikon D700 - Tierfotografie

Katze beißt Nikon D700Hätte ich selbst nicht 4 Katzen, wüsste ich nicht, wie schwierig es manchmal ist, die kleinen Racker vor die Linse zu bekommen. Manchmal, wenn man sich viel Zeit lässt, oder die Miezen gerade in Ihrer Ruhe-Phase oder auch „napping time“ erwischt, hat man die Chance, gute Fotos von Katzen aber auch anderen Haustieren zu machen.

Bei Tieren empfiehlt es sich zum Fotografieren auf „Augenhöhe“ zu gehen (das gilt übrigens auch für Kinder). Dennoch erhält man aber manchmal mit einer besonderen Perspektive auch schöne Fotos.

Die richtige Perspektive bei der Fotografie von Haustieren finden

Wie bereits angedeutet ist es immer ganz gut, auf Augenhöhe mit den Tieren zu sein, egal ob Hund oder Katze, Meerschweinchen oder Sonstiges. So ist man dazu in der Lage auch dem Betrachter ein Stück weit die Welt des eigenen Haustiers auf dem Foto nahezubringen. Genau so wie bei Kindern, nehmen Haustiere alles aus einer anderen Perspektive wahr als die Menschen. Um als Fotograf dem auch ein Stück weit Respekt zu zollen, sollte man bis auf wenige Ausnahmen eben aus der selben Augenhöhe fotografieren.
Katze von oben fotografierenAnbei aber dennoch hier zwei gute Beispiele für Fotos aus einer etwas anderen Perspektive, die je nach Aufnahmesituation gerade bei kleineren Haustieren interessant wirken kann. Hier immer daran denken, dass die Fotografie von oben wie hier am Beispiel links die Katze auf BeutejagdKatze eher verniedlicht und süßer macht (auch wenn diese hier etwas grimmig schaut).
Rechts, also von unten fotografiert würde die Katze größer wirken. Hier haben wir aber einen besonders gelungen Schnappschuss, da die Katze hier auch noch Teil einer Gesamtszene wird, weil man eigentlich mit dem Blick erst mal direkt auf der Beute landet, bevor man die Katze wahrnimmt.

Ein paar Beispiele für die Fotografie von Haustieren

A curious mind

Fotografie von kleiner Katze

The rest

The rest - Katzenfotografie von Valkyrjahikari

Clyde

Kater Fotografie Clyde

Jacky watching

Jacky watching

Geringe Tiefenschärfe bei der Fotografie von Haustieren

Gerne wird bei der Fotografie von Haustieren auch mit einer geringen Tiefenschärfe als Stilmittel der Fotografie „gespielt“. Da man Haustiere vor allen Dingen meistens in ihrer natürlichen Umgebung, d.h. zu Hause oder in der freien Natur fotografiert anstatt ein Fotoshooting im professionellen Fotostudio, sind im Hintergrund oft störende Objekte, die das Bild unruhiger wirken lassen würden.
Um dies zu vermeiden wählt man eine weit geöffnete Blende, d.h. kleine Blendenzahl (mehr über die Blende erfahrt Ihr hier auf der Seite). Was für auch weiterhin interessant sein könnte ist, der Artikel über das Bokeh in der Fotografie. Hier wäre eine Blende von ƒ 2.8 oder weniger am besten. Wollt Ihr mehr Tiefenschärfe erhalten müsst Ihr entweder auf gutes Licht achten oder alternativ die ISO-Zahl nach oben „schrauben“, da die Verschlusszeit gerade bei der Fotografie von Tieren aufgrund der schnellen Bewegungen am besten sehr kurz sein sollte.
So wirken die Haustiere, wie hier in den Fotos darüber, wie „freigestellt“, das Bild wirkt ruhiger und der Blick des Betrachters fällt mehr auf das Haustier.

Probiert einfach selbst mal ein wenig aus und denkt daran, die schönsten Tierfotos entstehen meist dann, wenn Ihr unbeobachtet seid und Euer Haustier beschäftigt ist.

Bildreferenz: Titelbild, meow, target,

1 Comment

  • Heidi sagt:

    Unglaublich schöne Bilder. Vielleicht bekomme ich so schöne Bilder auch mal hin. Da werde ich doch den ein oder anderen Tipp in Zukunft beachten.

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