Buchvorstellung: Fotografie als Meditation – Thorsten Andreas Hoffmann

Buch Fotografie als Meditation

Meditation und Fotografie haben mehr gemeinsam als man im ersten Moment glaubt: beides ist auf den gegenwärtigen Moment bezogen, beides erfordert einen höchsten Grad an Aufmerksamkeit, beides gelingt am besten, wenn der Geist leer und unvoreingenommen ist.

Das Buch „Fotografie als Meditation„, erhältlich für 36,90 € hier bei amazon.de oder direkt beim dpunkt Verlag, geschrieben und zusammengestellt von dem bekannten deutschen Fotografen Thorsten Andreas Hoffmann (Webseite des Fotografen), bietet einem einen völlig neuen Ansatz in der Fotografie, der auch für Laien und Hobby-Fotografen durchaus interessant sein kann.

Fotografie kann so viel mehr sein, als eine reine Beschäftigung mit der Technik, mit Tricks und Hilfsmitteln, um bestimmte Ziele zu erreichen. Wohin man sich entwickelt ist dabei aber jedem selbst überlassen und ich möchte an dieser Stelle keine Wertung äußern. In jedem Fall verfolgt Fotografie Augenblicke festzuhalten, Licht einzufangen, Momente, Stimmungen zu erfassen.
Ich denke, dass Thorsten Andreas Hoffmann durch seinen Bildband „New York, New York“, in dem er sich subtil mit dem 11. September auseinandersetzt, so richtig auch bei der Allgemeinheit bekannt geworden ist. Seit 2003 schreibt er viele Fachbeiträge für das Leica Magazin und andere Foto-Fachzeitschriften und hat vor „Fotografie als Meditation“ einige andere Bücher herausgebracht.

Über Fotografie als Meditation

Hat man sich schon mal mit der Zen Meditation und der Zen Philosophie auseinandergesetzt, so fällt einem der Einstieg in das Buch leicht. Im Übrigen gefällt mir dieser andere und abseits der üblichen Wege stattfindende Weg zur Fotografie sehr gut, denn er führt einen näher an das Wesentliche der Fotografie heran.
Zen Philosophie und Fotografie passen sehr gut zusammen, denn es geht – entgegen aktueller Trends – viel mehr um die Fotografie an sich, das Erfahren und Erfassen von Hintergründen, als um das optisch verschönte, technisch richtige darstellen der gewählten Motive.

Bebildert mit zahlreichen eigenen Fotos aus dem Fundus von Thorsten Andreas Hoffmann ist das Buch „Fotografie als Meditation“ viel mehr als ein schlichter Ratgeber zur Fotografie. Es ist ein völlig freier, nicht auf die Technik fixierter Ratgeber der Fotografie, der so seines Gleichen sucht – und dennoch bietet er viele Hilfestellungen und Anregungen. Hat man mit dem Lesen begonnen, kann man nur schwer damit aufhören – zumindest ging es mir so und ich kann dieses Buch ohne Einschränkungen weiterempfehlen. In diesem Buch geht es viel um das Finden des eigenen Weges – denn was ist Meditation anderes, als das Beschreiten des eigenen Weges zur Erfüllung. Thorsten Andreas Hoffmann hat hier einen Ratgeber geschaffen, der abseits der herkömmlichen Normen und Trends bestens funktioniert.

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