Fotografenportrait: Hideaki Hamada

Ich bin über den derzeit in Osaka lebenden Fotografen Hideaki Hamada, der 1997 in Japan auf der Aawaji Insel geboren wurde, gestolpert, da der Stilpirat den Link zu der Webseite des Fotografen auf seiner Facebook Seite gepostet hat (vielen Dank dafür Steffen an dieser Stelle).

Über den Fotografen Hideaki Hamada

Bekannt wurde der Fotograf durch seine Serie „Haru & Mina“ im Jahr 2012 in der er seine eigenen Kinder in einer ungekünstelten, umgestellten, sehr natürlichen Weise im Alltag, bei unterschiedlichsten Gegebenheiten fotografiert hat. So vermittelt Hideaki Hamada für mich sehr eindrucksvoll einen intimen, aber dennoch neutralen und ruhigen, distanzierten Eindruck aus dem Leben der beiden Kinder, ohne dabei Klischees zu bedienen, ganz liebevoll, warm und dennoch japanisch, nüchtern, hell, klar, mit viel Licht und Sonne, Grün, aber so gut wie menschenleer.
Es tut mir leid, wenn ich an dieser Stelle etwas ausschweife, aber diese Assoziationen erschließen sich mir, wenn ich die Bilder ansehe und irgendwie frage ich mich jedes mal wieder – wie machen die Japaner das nur?

Überlegungen

Nein, mal allen Ernstes – kennt Ihr das nicht? Gerade in der Fotografie, aber auch in der Architektur, im Bau von Möbeln, selbst bei Gebrauchsgegenständen, Kleidung, Verpackungen und vielen anderen Dingen des alltäglichen Lebens, aber auch in der Bonsaizucht, der Anlage von Gärten und Grünflächen haben Japaner eine ganz eigene, besondere Art entwickelt.
Nur wie machen die das? Ich denke, dass es viel mit deren Kultur zu tun hat, deren Aufwachsen in einer seit Jahrtausenden gewachsenen Welt. Hideaki Hamada hat mit seiner Serie „Haru & Mina“ eine erste, zusammenhängende Serie erstellt, aber ganz ehrlich, mir gefallen auch die anderen Fotografien von Ihm.

In der Beobachtung seiner Kinder für ein Jahr scheint im eines aufgefallen zu sein:

Although photographers usually tend to want to snap pictures at certain specific moments, children don’t smile or cry all the time. Rather, they don’t have any special facial expression much of the time. I want to use photography to keep their living forms in that day-to-day world. This way, the highly expressive faces that they occasionally make will look more life-like, and will produce photographs that we will never get tired of looking at.

Gäbe es das Buch von Hideaki Hamada in der japanischen Original-Fassung hier zu kaufen, so würde ich es mir bestellen… Leider wird es scheinbar nicht über amazon.de vertrieben – schade. Aber wenn er für eine Ausstellung nach Deutschland kommt, bin ich dabei – Garantiert!

Link zur Webseite von Hideaki Hamada.

Persönliches Blog von Hideaki Hamada.

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